Die Versicherung, welche von sich sagt, sie handelt in vielen Dingen „anders als andere", wird hier deshalb als die „andere Versicherung“ geführt.

Die Story: Die „andere Versicherung“ „Milliardengrab“ Part_1

Die Versicherung die "anders als andere" handelt, können die Bausparer, welche in den Jahren zwischen 1998 und 2004 bei der „anderen Versicherung“ Bausparverträge in zweistelligen Millionenbeträgen gezeichnet haben, bestätigen. Für die „andere Versicherung“ bedeutet „anders als andere“, dass sie im Rahmen ihrer damaligen Kreditbeleihungen, die Richtlinien nach Basel II außer Kraft setzte. Dies hatte zur Folge, dass die „Bausparer“, welche ansonsten bei anderen Kreditinstituten nicht finanzierbar waren, bei der „anderen Versicherung“ zu 100% finanziert wurden. Ebenfalls wurden die Kaufnebenkosten komplett mitfinanziert. Reichte dies nicht aus, wurden in Einzelfällen weitere Bürgschaften ausgereicht. Konnten die „Bausparer“ ihre Kredite nicht mehr bedienen, wurden die Bürgschaften gezogen. Die „Bausparer“ gerieten dann in aller Regel in die Insolvenz und haben dann im Zuge von Pfändungsmaßnahmen ihr gesamtes Hab und Gut verloren.

Mit diesen zweifelhaften Beleihungsmethoden wurden zwangsläufig „marode Immobilien und Kredite “ im vierstelligen Millionenbereich produziert. Da der Bausparkasse, bzw. dem gesamten Management der „anderen Versicherung“ die Kompetenz und die Erfahrung fehlte, die maroden Immobilien zu managen, wurden die Forderungen kurzer Hand im Paket an die bekannten Forderungsaufkäufer, wie z.B. an Hudson Advisors, und/oder an Einzelinvestoren veräußert. Die Immobilien selbst, wurden zeitweise in externen Objekt- und Vermögensgesellschaften außerhalb der Bilanz geführt.

Die Vorstände und Aufsichtsräte der „anderen Versicherung“, wurden für diese Verfehlungen nie zur Rechenschaft gezogen. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Der letzte „Millionenkreditnehmer“ wurde nachdem er seine Immobilie in bester Lage des Kölner „Gustav-Heinemann-Ufer“ über 12 lange Jahre geführt und gemanagt hatte, im Jahre 2010 in die Insolvenz beschert. Die Immobilie, welche bis zum Umzug nach Berlin, im Eigentum des BDI war, wurde im September 1998 von diesem an die M & E GbR veräußert. Die Liegenschaft hatte einen Marktwert von 35.000.000 €. Dieser Wert setzte sich aus einem 20.000 qm großen Grundstück in bester Rheinlage und einem Stahlskelettbau im besten Erhaltungszustand mit einer Geschossfläche von 23.000 qm zusammen.

Die M & E GbR, bzw. die von ihr beauftragte MGP, hatte im Jahre 2009 und damit vorsorglich vor dem Auszug des letzten Mieters, ein Baurecht für weitere 25.000 qm vorbereitet. So kurz nach der Finanzkrise war dieser „Hotel- und Wohncampus“ damit eines der Vorzeigeprojekte, wonach alle deutschen Entwickler suchten. Dies hat die „andere Versicherung“ nicht davon abgehalten, auch der M & E GbR die Insolvenz zu bescheren, und die Liegenschaft in „enger Zusammenarbeit" mit dem von ihr „geführten Insolvenzverwalter", zu „verramschen“. Dem beglückten Projektentwickler A. aus München, wurde die Liegenschaft letztlich zum Spottpreis von 13.500.000 € überlassen. Hierzu muß man wissen, dass für die Realisierung des Projektes, das Nachbargrund- stück der Zurichversicherung benötigt wurde. Für dieses Grundstück musste A. den Marktpreis, nämlich 650 €/qm-BGF zahlen. Für das Grundstück der M & E GbR dagegen nur 285 €/qm-BGF. Mit dem Kauf erhielt A. von der „anderen Versicherung“ zudem ein unbefristetes Darlehen über 12.000.000 € und konnte somit auf Grundlage der vollkommen unterbewerteten Immobilie, ein Projekt mit einem Verkaufsvolumen von deutlich über 220.000.000 € anstoßen. Die "andere Versicherung", wie auch er Insolvenzverwalter hatten der M & E GbR jedoch vorgegaukelt, in einem „freien Verkaufsverfahren" würde man die Interessen der GbR mitberücksichtigen. Dies war jedoch ein Trugschluss, denn am Ende hat man mit dem gezielten Verkauf unter Wert, der M & E GbR eine Restschuld von 5.000.000€ hinterlassen.

Schon vier Monate nach Übernahme der Immobilie, konnte A. mit dem von der MGP vorbereiteten Baurecht, einen positiven Bauvorbescheid über 46.800 qm-BGF sein Eigen nennen. Für dieses Baurecht hatte die MGP, eine Einzelgesellschaft des GbR-Gesellschafters M., in mehreren Schritten und über zehn lange Jahre hingearbeitet.

Nach Aussage des A. wurde aus dem „Projekt „Flow Tower“ und „Flow Living“, ein Projektgewinn von 75.000.000 € realisiert.

Das Insolvenzverfahren – Az: 72 IN 217/10 - ist offen und nachdem der Insolvenzverwalter im Auftrag der "anderen Versicherung" gegen die restlos überschuldete M & E GbR, im Jahre 2013 beim Landgericht Köln eine "Forderung" über 1.000.000 € durchsetzen konnte, bemüht sich die „andere Versicherung“ im Zusammenspiel mit dem Insolvenzverwalter ausschließlich nur darum, die überschüssigen Rentenerträge des Gesellschafters M. und das über der Armutsgrenze liegende Einkommen der Gesellschafterin E. zum Gegenstand ihrer gezielten Pfändungsmaßnahmen zu machen. Ob man von diesen monatlichen 400€, die veruntreuten Milliardenbeträge zurückführen kann, ist nicht erkennbar.

Auch im Falle der M & E GbR geht es der "anderen Versicherung" nur darum, die Schuldner mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mittel mundtot zu machen, um somit von den eigenen Verwerfungen und Straftatbeständen abzulenken. Auch bei allen anderen Insolvenzen is man in gleicher Weise vorgegangen.

Dies geht jedoch nur bedingt, denn mit der Gründung des Prozesskostenbeteiligungsportals, haben die M & E GbR, wie auch in Zukunft weitere Geschädigte, einen starken und verlässlichen Partner.

Die Prozesse gegen den "untreuen Insolvenzverwalter" und die „andere Versicherung“, wie auch gegen die übrigen am Verkauf der Liegenschaft beteiligten Parteien, stehen in den kommenden Monaten zur Entscheidung bei den Gerichten in Köln und Koblenz an.

Die M & E GbR, wie auch die MGP, reklamieren dort Haftungsschäden, im hohen zweistelligen Millionenbereich an.

"Milliardengrab" Part 2 folgt in Kürze,

Die Redaktion