Beteiligung F, Klage Mandant gegen Rechtsanwaltskanzlei

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Beschreibung


Schadensersatzklage Mandant M. gegen Rechtsanwaltskanzlei E. und Vermittler F.


Verfahrensbeteiligte:


Kläger, M. als Gesellschafter der insolventen M. GbR

Beklagte, Kanzlei E., vertreten durch RA DE.


Weitere Beteiligte:


Versicherungskonzern VK

Vermittler F.


Ereignishergang:


Kurzfassung:


Die mandatierte Sozietät E., bzw. deren Rechtsanwältin DE. hat statt das Mandat der M. GbR vertragsgerecht abzuwickeln, sich offensichtlich mit dem Versicherungskonzern VK in einem außergerichtlichen Vergleich geeinigt und die Ergebnisse gegenüber der M GbR nicht offengelegt. Eine Klage muß nun Aufschluss darüber geben, ob es zu strafrechtlichen und ggf. zu steuerrelevanten Straftatbeständen gekommen ist. Ebenfalls ist die Höhe des Schadens festzustellen.


Langfassung:


Im Jahre 2016 erklärt die Kanzlei E. gegenüber dem Kläger, dass sie nach Prüfung der Sachlage bereit wäre, eine Klage gegen den Konzern VK zu führen. Die Kanzlei E. begründet dies mit dem sittenwidrigen Kaufvertrag aus dem Jahre 1998. Zudem geht Rechtsanwältin DE. davon aus, dass die die GbR als Verbraucher einzustufen ist und demnach die Verjährung erst nach 30 Jahren greift.

Vermittelt wurde E. Über den Maklerkollegen F., welcher zu dem Geschäftsführer der M. GbR eine mehr als zwanzigjährige Geschäftsbeziehung unterhält.

Nach Überlassung der ersten Informationen und einer umfangreichen Daten-CD, lässt sich E. und hier die Rechtsanwältin DE. schriftlich von M. mandatieren. Ziel ist es, gegen den Darlehensvertrag der M. GbR gerichtlich vorzugehen. DE.

Nach erfolgter Vorprüfung kommt DE. zu dem Ergebnis, dass der Darlehensvertrag nichtig ist und aufgrund der 30-jährigen Verjährungszeit, eine Klage gegen VK geboten ist.

Nach Erhalt der umfangreichen Daten-CD meldet sich DE. jedoch nicht mehr, sondern lässt sich über Wochen verleugnen, bzw. gibt gegenüber dem Kläger immer wieder andere geschäftliche Dringlichkeiten vor.

Als auch nach mehr als zweimonatiger Wartezeit nichts geschieht, drängt M. auf ein abschließendes Gespräch. Bei dem Termin in Bonn wird M. dann sehr schnell klar, dass sich DE. schon in Gesprächen mit der Gegenseite befand und der Termin nur dazu beitragen sollte, M. zu beruhigen. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch der sich anbahnende Parteienverrat noch nicht in Gänze zu erkennen. Erst als der Kläger in den folgenden Wochen Frau DE. mehrfach schriftlich zur Rede stellt, wie man denn nun weiter verfahren und eine Klage vorbereitet werde, kündigt die DE. bzw. die Kanzlei E. das Mandat urplötzlich und ohne jegliche Erklärung auf.

Anschließend sendet DE. die überlassenen Unterlagen an M. zurück. In mehreren E-Mails stellt M., DE. zur Rede, jedoch äußert sich diese zu der Niederlegung des Mandats mit keinem Wort. Da die Arbeitsweise des VK bekannt ist, geht M. davon aus, dass sich die Kanzlei E., oder DE. direkt und/oder über noch unbekannte Dritte, sich mit dem VK außergerichtlich geeinigt haben.

Vorwürfen eines Parteienverrates begegnet Frau DE. seither mit Androhung einer Verleumdungsklage. Hätte sie sich nichts zu Schulden kommen lassen, wäre diese Androhung schon längst in die Tat umgesetzt.

Die zuständigen Behörden müssen nun abschließend untersuchen, ob es im Rahmen von möglichen Absprachen zwischen DE. und/oder der Sozietät E. mit der VK., oder über sonstige Dritte, es zu strafrechtlich relevanten und/oder zu steuerlich relevanten Absprachen gekommen ist.

Makler F. weist jede Schuld von sich und behauptet, er hätte kein Geld bekommen und er wäre gegenüber M. nicht honorarpflichtig. Der geführte Schrift- und E-Mailverkehr belegt, dass sich DE. und F. mehrfach widersprochen haben. Alle Versuche des M., einen außergerichtlichen Vergleich herbeizuführen, wurden von der Gegenseite abgelehnt. DE. verweist in ihren E-Mails immer wieder darauf hin, dass sie keine Kontakt zur VK hatte. Auch der Hinweis darauf, dass es bei einer Auskunfts- und Feststellungsklag zu weit höheren Streitwerten kommen könnte, haben DE. und F. nicht zur Einsicht verholfen. Aus den vorgenannten Gründen ist Klage geboten.